Der Täter-Opfer-Auslgleich (TOA)

„Der Grundgedanke hinter dem Täter-Opfer-Ausgleich lässt sich in knappen Worten wie folgt beschreiben: Eine Straftat ist nicht nur eine Verletzung des Rechts und der staatlichen Ordnung, sondern eine Straftat ist auch eine Verletzung von Menschen und Beziehungen. Eine Straftat schafft nicht nur Schuld, sondern auf der Täterseite auch Verantwortung und Verpflichtungen.“ (Standards Täter-Opfer-Ausgleich, 6. Auflage S. 5, 2009)

 

Die Brücke Kiel führt Täter-Opfer-Ausgleiche (TOA) für junge Menschen durch.

Die Mitarbeiter*innen, die den TOA begleiten, sind Mediator*innen in Strafsachen.

 

Der Täter-Opfer-Ausgleich ist die in Deutschland vorherrschende Praxisform der Restorative Justice-Idee.

Die Idee des TOA ist es, dass die Beteiligten einer Straftat, also Täter*in und Opfer* (Beschuldigte*r und Geschädigte*r) die Straftat gemeinsam und mit Hilfe eines*einer Vermittler*in klären.

Den Beteiligten* wird damit die Möglichkeit gegeben, den Konflikt im Rahmen eines Gespräches zu schlichten und mögliche Schäden zu regulieren.

Im Rahmen des TOA können die Beteiligten* ihre Vorstellungen äußern, wie die Folgen und möglichen Verletzungen der Straftat entschädigt werden können.