Der Täter-Opfer-Auslgleich (TOA)

„Der Grundgedanke hinter dem in § 46a StGB gesetzlich geregelten Täter-Opfer-Ausgleich, der im internationalen Sprachgebrauch mit dem englischen Begriff „Restoritiv Justice" auf den Punkt gebracht wird, lässt sich in knappen Worten wie folgt beschreiben: Eine Straftat ist nicht nur eine Verletzung des Rechts und der staatlichen Ordnung sondern eine Straftat ist auch eine Verletzung von Menschen und Beziehungen. Eine Straftat schafft nicht nur Schuld, sondern auf ‚Täterseite´auch Verantwortung und Verpflichtungen.“ (Standards Mediation in Strafsachen im Rahmen des Täter-Opfer-Ausgleichs, 7. Auflage S. 6, 2017)

 

Die Brücke Kiel e.V. führt Mediationen in Strafsachen im Rahmen des Täter-Opfer-Ausgleiches (TOA) für junge Menschen durch.

Die Mitarbeiter*innen, die den TOA begleiten, sind Mediator*innen in Strafsachen.

 

Der Täter-Opfer-Ausgleich ist die in Deutschland vorherrschende Praxisform der Restorative Justice-Idee.

Die Idee des TOA ist es, dass die Beteiligten einer Straftat, also Täter*in und Opfer* (tatverantwortliche und geschädigte Person) die Straftat gemeinsam und mit Hilfe eines*einer Vermittler*in klären.

Den Beteiligten* wird damit die Möglichkeit gegeben, den Konflikt im Rahmen eines Gespräches zu schlichten und mögliche Schäden zu regulieren.

Im Rahmen des TOA können die Beteiligten* ihre Vorstellungen äußern, wie die Folgen und möglichen Verletzungen der Straftat entschädigt werden können.