Die Betreuungsweisung

Grundlage der Betreuungsweisung ist zum einen das Gerichtsurteil und zum anderen die Motivation des/der Klient*in gemeinsam mit dem/der Betreuungshelfer*in an eigenen persönlichen Zielen zu arbeiten, die ihm/ihr ein zukünftig straffreies Leben ermöglichen.

 

Inhalte der Gespräche sind beispielsweise:

  • Unterstützung zu einem eigenverantwortlichen, selbständigen und straffreien Leben

  • Entwicklung einer beruflichen Perspektive

  • Unterstützung bei der Aufarbeitung von aktuellen Konflikten und Auseinandersetzungen im Leben der Klient*innen

  • Gestaltung des Alltages

  • Unterstützung bei der Erfüllung anderer Weisungen (Jugendamt, Jobcenter, Schuldnerberatung, Drogenberatungsstelle…)

  • Vermittlung und Beratung zu anderen Anlaufstellen
     

Außerdem besteht selbstverständlich die Möglichkeit all das, was die Jugendlichen und Heranwachsenden in ihrem Leben beschäftigt zu besprechen. Sie haben also die Möglichkeit zu einem gewissen Teil die Inhalte der Gespräche selbst zu bestimmen.

Möglicherweise wurden in der Hauptverhandlung auch Themen festgesetzt, mit denen sich die Klient*innen in der Betreuungsweisung auseinandersetzen sollen. Diese sind dann auch Teil der Gespräche.